Warum auch Bodenleger bloggen

Seit 13 Jahren verlege ich Korkparkett und Korkfertigparkett in Brandenburg, Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und einigen Bundesländern mehr. In dieser Zeit habe ich viele Erfahrungen gesammelt und heute genieße ich den Luxus, fast vollständig auf Basis von Empfehlungen meiner Kunden oder für meine Bestandskunden selbst zu arbeiten. Ich habe Korkboden so ziemlich überall hin gebracht, wo er super aussieht und passt – von Luxus-Yacht und Grunewald-Villa bis Neubau-Eigentumswohnung oder sanierten Altbau. Küche, Bad, Wohnzimmer, Arbeitszimmer, Hobbyräume, Kegelbahnen und Sezierzimmer in großen Krankenhäusern – ich habe selbst nicht schlecht gestaunt, was wo gewünscht wird und warum dieses Material Kork aus vielerlei Gründen einfach überzeugen kann.

Damit stehe ich weiß Gott auch nicht allein da. Korkparkett ist heute Trend, aber das war nicht immer so. Viele Bodenleger springen jetzt auf den Zug auf, aber Gemach: ebenso viele verlassen ihn ganz schnell! Denn sie merken, dass die Brillianz eines Korkparketts abhängig ist von vielen Finessen und Kniffen, eine fachmännische Arbeit eben. Mit diesem Problem haben übrigens auch große Baumärkte seit Jahren zu kämpfen. Ich will nicht zählen, wie oft ich in den letzten 10 Jahren Baumarktkork aus Wohnungen und Häusern gerissen habe, um ein ordentliches und haltbares Parkett zu legen.

Über meine Internetseite korkboden-mit-stil.de erreichen mich ständig zahlreiche E-Mails, tatsächlich nicht nur aus so gut wie allen Teilen Deutschlands sondern auch so exotischen Ländern wie den Arabischen Emiraten oder den USA. Da fragen Leute nach optimalen Versiegelungstechniken, nach Abnutzungserscheinungen und deren Behandlung und vielerlei mehr. Sicherlich senden sie ihre Anfragen vor allem deshalb, weil sie die Bilder auf meiner Firmen-Seite sehen und auch richtig vermuten: alle diese Arbeiten sind keine bunten Katalogbildchen sondern ganz reale Zimmer ganz realer Kunden, nämlich die der meinigen.

Da mich die Vielzahl der Mails aber förmlich erschlägt, habe ich kurzerhand meinen Sohn gebeten, mit einen Blog zu bauen und ihn zu betreuen. Jetzt kann ich also hier von Zeit zu Zeit in loser Folge ein paar Tipps geben, ein paar Beispielbilder veröffentlichen und hoffentlich weiter dazu beitragen, einen der umweltfreundlichsten und -verträglichsten Baustoffe vorzustellen, den es derzeit gibt. Denn es gehört schon Überzeugung dazu, sich als Bodenleger von Anbeginn an für einen Baustoff zu entscheiden. Und diese Entscheidung habe ich nie bereut, im Gegenteil: jede einzelne meiner Arbeiten ist immer wieder eine Herausforderung – bis zum fertigen Produkt – einem haltbaren, einzigartigen und schönen Boden, der einfach mehr macht aus dem Zimmer.

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